KORAD* / Acrylloy*

KORAD* / Acrylloy*

Acrylfolien für die Laminierung im In-Line Verfahren.
 
Allgemeine Informationen

Hier finden Sie farbige-, bedruckte-, oder transparente Acrylfolien zum UV-Schutz von Platten oder Profilen aus z.B. ABS, HIPS, PETG, PVC, PC, ABS/PC... oder zur Verarbeitung auf GfK oder HPL´s.

Wasserklare- und farbige Folien nach Kundenwunsch konfektioniert, in 50µ bis 200µ Stärke, sowie hinterdruckte Dekore in 50µ oder 75µ Stärke.

Korad* Transparent, Wasserklar - Hochglänzend oder Matt

Transparente Korad* Versionen enthalten eine hohe Konzentration eines nicht ausgasenden UV-Absorbers mit hohem Molekulargewicht.Dieser in der Folie dispergierte UV-Absorber schützt das Substrat auf das die Folie auflaminiert wurde, gegen Degradation durch UV-Strahlung. Es ist zu beachten, daß eine transparente Folie für das sichtbare Lichtspektrum durchlässig ist und sein soll ! - Deswegen kann eine solche Folie keine Schutzfunktion gegen das sichtbare Lichtspektrum übernehmen. Die Schädigung von Kunststoffen durch das sichtbare Licht ist allerdings sehr viel geringer, als die durch UV-Strahlung, so daß hier eine enorme Verlängerung des "Lebenszyklus" der Endanwendung erreicht wird.

Transparente Korad* Typen sind auch die Basis für die rückseitig bedruckten Dekore. ( siehe: Foliendekore )

Korad* Farbig, gedeckte Farben

Die Korad* Acrylfolie basiert auf einem einzigartigen Multipolymer dessen Eigenschaften die Herstellung sehr dünner Folien erlaubt (45µ). - Folien aus diesem Polymer können 15 - 20 Gewichtsprozent Pigmente aufnehmen. Solch hohe Pigmentkonzentrationen gewährleisten eine totale Barriere gegen sichtbares Licht und UV-Strahlung. Die Laminierung eingefärbter Korad* Folien auf geeignete Substrate aus Thermo- oder Duroplasten ( Folien, Platten oder Profile ) stellt für solche Bauteile einen Schutz gegen das gesamte Lichtspektrum im Außeneinsatz sicher. So wird der "Lebenszyklus" der Endanwendung sehr deutlich verlängert. ( Fassadenplatten, Fensterprofile, Türblätter, Displays etc. ) Es können nach Kundenwunsch und Vorgabe praktisch alle gedeckten Farben produziert werden. - Informieren Sie sich hier über die Standard-Farbpalette und die Mindestbestellgröße.

Anwendungen

Korad* und Acrylloy* schützen und dekorieren seit mehr als 40 Jahren Kunststoffoberflächen gegen die schädliche Wirkung der UV-Strahlung.

Korad* und Acrylloy* machen ihren Job in verschiedenen Branchen

Sanitäranwendungen

 

Garagentore

 

Traktoren



       

Fenster & Türen

 

Karosseriebauteile

 

Caravanteile



       

Sportartikel

 

Sidings

 

Rasenmäher


 

Datenblätter & MSDS

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen Produkt- und Sicherheitsdatenblätter, sowie die ISO-Zertifikate zur Verfügung:

Produktdatenblätter

Korad* - 05001  
Korad* - 05005  
Korad* - 05013  
Korad* - 05701  
Korad* - 05702  
Korad* - 65000  
Acrylloy* - 90005  
Acrylloy* - 90019  
Acrylloy* - 90025  
Acrylloy* - 90805  


ISO Zertifikate

Spartech ISO Zert Seite 1  
Spartech ISO Zert Seite 2  


Sicherheitsdatenblätter

Acrylloy* - 90005  
Acrylloy* - 90006  
Acrylloy* - 90019  
Acrylloy* - 90025  
Acrylloy* - 90805  
Korad* alle Typen  
FAQ
Häufig gestellte Fragen


Gibt es Korad*-Standardfarben ?
Ja, bitte entnehmen Sie die Details der Produktübersicht.

Wie sind die typischen Eigenschaften der Korad* Folie ?
Eine Übersicht der typischen Korad* Eigenschaften finden Sie im Menü: "Datenblätter & MSDS"

Mit wem kann ich über bedruckte Korad* Versionen sprechen und wo kann ich sie beziehen ?
Bitte sprechen Sie zunächst mit dem Team von ASP-Hoeft. - Wir vermitteln Ihre Anfrage an:
Spartech Film Converting Div.
601, Marvel Road
Salisbury, Maryland, 21801
USA
oder an:
Protechnic
66, Rue Des Fabriques
B.P. 43
Cernay, Cedex
Frankreich

Ist Korad* mit anderen, modifizierten Acrylaten vergleichbar ?
Nein, andere modifizierte Acrylate bestehen aus physikalisch, oder flüssig gemischten Einzelkomponenten.

Haben sich die Bestandteile, die Zusammenstzung oder die Polymerisation von Korad* seit 1966 verändert ?
Nein ! - Deshalb ist die Leistungsfähigkeit von Korad* so konstant. - Und das bereits seit 40 Jahren !

Sind in Korad* irgendwelche Weichmacher oder Schmiermittel eingearbeitet ?
Nein, Korad* erhält seine Eigenschaften ausschließlich in der Polymerisation. Durch seine einzigartige Zusammensetzung und Struktur sind solche Additive nicht notwendig.

Verlangt die Korad* Folie selbst nach einer UV-Stabilisierung ?
Nein, Korad* ist ein 100 % Acrylpolymer und somit von den Auswirkungen der UV-Strahlung nicht betroffen.

Welche Bestandteile werden Korad* zugegeben, um klare und transparente Folientypen zu produzieren ?
In klare und transparente Korad* Typen werden UV-Absorber und Antioxidantien eingearbeitet. - Der UV-Absorber schützt das Substrat unterhalb der Korad* Folie nach der Laminierung, die Antioxidantien schützen ihn während der Herstellung der Folie. Der verwendete UV-Absorber ist Benzotriazol, der den besten UV-Schutz über einen großen Bereich des Spektrums des Sonnenlichtes gewährleistet.

Welche Bestandteile werden zugefügt um farbige Korad* Folien herzustellen ?
Hochglänzende und Matte Farben der Korad* Folie wergen durch Zugabe anorganischer Pigmente erreicht. - Die ausgewählten Pigmente haben ihre Farbstabilität in Anstrichen und Acrylpolymeren seit mehr als 40 Jahren unter Beweis gestellt. Alle Farbrezepturen werden aus einer feststehenden Palette von Pigmenten hergestellt.

Sind eingefärbten Korad* Folien UV-Absorber zugefügt ?
Nein, das UV-Screening wird durch die enorm hohe Pigmentkonzentration erreicht. Zusätzlich wird das Substrat so auch gegen das sichtbare Licht geschützt. Eingefärbte Korad* Folien weisen eine sehr hohe Opazität auf mit einer typischen Kontrastrate von > 97 %.

Welche Bestandteile werden zugefügt um matte Korad* Folien herzustellen ?
Es werden Mikropulver von anorganischen oder organischen Materialien verwendet, wie z.B. Silika und/oder vernetzte Acrylpolymere. So wird die matte Erscheinung innerhalb der Folie hergestellt und später nicht durch Verfahren wie das Tiefziehen, das Verrecken oder Aufheizen negativ beeinflusst.
Für farbige und transparente Korad* Folien werden die gleichen Mikropulver verwendet.

Welche klaren Folientypen bietet Spartech PEP an ?
Standardmäßig werden 4 klare, und/oder transparente Typen angeboten: 2 klare, hochglänzende Versionen (Korad* 05001 und 05005) sowie 2 matte Versionen (Korad* 05701 und 05805)
Alle 4 Typen bieten ein UV-Schutz des darunter liegenden Substrates. - Die Typen Korad* 05005 und 05805 zeigen eine verbesserte Beständigkeit gegen Weißbruch und Wasserkontakt
haben aber auch einen höheren Preis.

In welcher Form wird Korad* geliefert ?
Korad* steht nur als Folie zur Verfügung.

Kann Korad* "repariert" werden ?
Ja, informieren Sie sich bitte im Menüpunkt "Handhabung und Pflege".

Kann Korad* gereinigt oder poliert werden ?
Ja, bitte informieren Sie sich im Menüpunkt "Handhabung und Pflege".

Wie wird die hohe Qualität der Korad* Folie überwacht ?
Das Rohpolymer und die anderen notwendigen Bestandteile werden in großen Mengen gemischt und vor der Compoundierung intensiv homogenisiert. - Die Folienstärke wird durch eine kontinuierlich schwingende Blasfoliendüse und einen rotierenden Luftring kontrolliert. - "Online" werden kontinuierlich statistische Qualitätskontrollmechanismen durchgeführt, die Dicke, Farbe, Lichtdurchlässigkeit und Glanzgrad überwachen.

Wie sind die Standardbreiten in denen Korad* geliefert wird ?
Standardmäßig wird Korad* Folie in Breiten von ca. 1.270 mm,
1.370 mm und 1.500 mm geliefert. - Um die Anforderungen unserer Kunden zu treffen, kann die Korad* Folie in Breiten zwischen 50 mm und 3.000 mm konfektioniert werden. Für die Konfektionierung kann ein Preisaufschlag erhoben werden, oder bei farbigen Versionen auch eine geforderte Mindestabnahme zum Tragen kommen.

Wie ist die Standard-Dicke der Korad* Folie ?
Normalerweise wird Korad* in den Stärken 50µ, 75µ und 150µ geliefert. - Andere Stärken sind auf Anfrage erhältlich und werden zumeist vom beabsichtigten Einsatzzweck bestimmt.

Wie hoch ist der Flächenertrag / kg bei Korad* Folie ?
Bitte informieren Sie sich im Menüpunkt "Effektivität".

Welche Stärke muß die Korad* Folie mindestens haben, um die Schutzfunktion zu übernehmen ?
40µ. - Um die volle Schutzfunktion des UV-Absorbers in Korad* auszunutzen, muß diese Mindeststärke auch nach dem Tiefziehen vorhanden sein. - Deshalb kann, abhängig von der "Tiefziehrate", eine höhere Ausgangsstärke notwendig sein.

Wie wird die Korad* Folie angewendet ?
Korad* wird immer auf ein Substrat auflaminiert. Dabei gewährleistet das Substrat die strukturelle Festigkeit und die Eigenschaften des Laminates. - Geeignete Substrate sind z.B.:
ABS, HIPS, PVC, PC, PC/ABS, PMMA, ASA, Melamin, UP-Harze und Polyurethan.

Welche Techniken werden für die Verwendung von Korad* empfohlen ?
Korad* wird üblicherweise kontinuierlich während der Plattenextrusion zugeführt. (siehe auch Menüpunkt: "Verarbeitung"). Sehr gut funktioniert auch der diskontinuierliche Prozess in einer Plattenpresse. - Hierbei ist ein geignetes Trennpapier oder eine Trennfolie notwendig, um das Kleben der Korad* Folie an der Plattenoberfläche zu verhindern. Ausserdem wurde Korad* bereits erfolgreich im Reaktionsguß- prozess auf UP-Harz und Polyurethan aufgebracht.

Wie funktioniert die Laminierung von Korad* ?
Korad* wird mit der Kunststoffplatte /-folie permanent verbunden indem das heiße Substrat, zusammen mit der Folie durch die Polishing oder Prägewalzen des Extrusionsprozesses geführt werden. Die unlösbare Verbindung wird dabei durch die Temperatur und den Druck der Walzen erreicht. Die Verwendung von Klebern ist nicht notwendig ! - Um eine optimale Haftung bei glatten Oberflächen zu erreichen ist eine etwas höhere Temperatur des verwendeten Polymers und der Walzen notwendig, als bei strukturierten Oberflächen.

Wie wird die Laminierung technisch durchgeführt ?
Die Korad* Folie muß in Extrusionsrichtung und vor Allem auch quer dazu unbedingt unter Spannung gehalten werden, um ein faltenfreies Aufbringen auf die Folie / Platte zu gewährleisten. - Der Kontakt mit der Laminierwalze sollte klein gehalten werden, da je länger der Kontakt mit der Laminierwalze ist, die Korad* Folie zum Schwinden angeregt wird und dies kann die Bildung von Falten und Blasen zur Folge haben.
Ein Winkel von < 45° bei der Zuführung hat sich als sehr gut erwiesen. (siehe auch Menüpunkt: "Verarbeitung")

Können Teile mit einer Korad* Oberfläche nachträglich lackiert oder beschichtet werden ?
Ja, absolut. - Dabei ist i.d.R. kein Primer notwendig. Schon eine gründliche Reinigung ergibt eine lackierfähige Oberfläche, da Korad* selbst ein hervorragender "Primer" ist. Wie immer soll der zu verwendende Lack an einer unauffälligen Stelle oder an einem Musterstück getestet werden. Viele wasserbasierende oder auch Lösemittelhaltige Lack- oder Beschichtungssysteme funktionieren sehr gut.

Können Bauteile mit Korad* Oberfläche rezykliert werden ?
Ja, unbedingt ! - Rezyklat mit Anteilen aus Korad* wird erfolgreich in der Verarbeitung von ABS, HIPS, PVC und PMMA verwendet. Im Allgemeinen ist der anfallende Abfall im vollen Umfang und in der gleichen Konzentration wiederverwertbar, wie solcher ohne Korad* Anteile.
Handling & Pflege

Bitte beachten Sie die folgenden Hinweise zur Reinigung und Plege von Korad*-Oberflächen:

Empfohlen:
 
* Entfernen Sie Staub oder leichte
Verunreinigungen mit einem weichen
und feuchten Tuch oder Ledertuch
mit leichtem Druck.
* Benutzen Sie Seifenwaser und lauwarmes
Wasser. - Andere Reinigungsmittel
finden Sie in der folgenden Liste.
* Trocknen Sie die Oberfläche nach der
Reinigung und Spülung mit klarem
Wasser z.B. mit einem Ledertuch.
* Tragen Sie sparsam zum Schutz eine
Politur auf. - Benutzen Sie hierzu eine
der in der Liste aufgeführten Polituren.
Verwenden Sie zum Auftragen des
Wachses ein weiches, trockenes Tuch.
* Polieren Sie anschließend die gewachste
Oberfläche mit z.B. einem weichen Baum-
wolltuch oder Flanell und wischen die
Oberfläche danach noch mal mit einem
feuchten Tuch ab, um statische Auf-
ladungen zu vermeiden, die ansonsten
wieder Staub und Verunreinigungen
anziehen würden.
Verwenden Sie milde Waschmittel oder
Haushaltsreiniger. - Scheuermittel und
starke Seifen sollten Sie nicht verwenden !
 
Verwenden Sie z.B. die folgenden
Reinigungsmittel:
* Isopropanol ( 45 % )
* Feinwaschmittel
* Calgonite*
* Mr. Clean*
* Top Job*
* Johnson´s Pledge*
* Wisk*
* Joy*
* Cascade*
Empfohlene Wachse / Polituren:
z.B.
* Simonize*
* Aero Wax*
* Glo-Coat*
Grafitti´s entfernen Sie wirkungsvoll mit
einer 1:1 Mischung aus Spiritus und
unverdünntem Haushaltsreiniger.
 
Vermeiden:
 
* Vermeiden Sie auf jeden Fall die Verwendung
von schmutzigen Tüchern, die event. noch
abrasive Partikel enthalten können oder
Scheuermittel um Staub und Schmutz von
Korad* Oberflächen zu entfernen ! - Leichte
Kratzer können mit Wachsen und Polituren
entfernt werden.
* Setzen Sie die Korad* Oberflächen keinen
harten Schlagbeanspruchungen aus.
* Bitte verwenden Sie zur Reinigung kein
kochendes Wasser, starke Lösungsmittel,
oder andere Chemikalien ( siehe Liste ),
da die Oberfläche angelöst werden könnte.
Bevor Sie Korad* Oberflächen mit einem
Wachs oder einer Politur behandeln, muß
die Oberfläche sorgfältig gereinigt sein.
 
Folgende Reinigungsmittel nicht
verwenden:
 
* Tetrahydrofuran
* Methanol
* Ethanol
* Isopropanol ( > 70 % )
* Benzin
* halogenierte Kohlenwasserstoffe
* Bremsflüssigkeit
* aromatische Kohlenwasserstoffe
* Kerosin
* Perchlorethylen
* Trichlorethan
* Trichlorethylen
* Scheuerpulver und -milch
Folgende Wachse / Polituren sind
nicht geeignet:
* Plasti Shine*
* Turtle Wax*
* Johsons´s Pride*
* Body Sheen*
Die in der vorstehenden Aufstellung
ausgesprochenen Empfehlungen von
Marken, beziehen sich ausschließlich
auf Erfahrungen, die bei der Behandlung
von Korad* Oberflächen gemacht wurden
und geben insofern keinen Hinweis auf
die grundsätzliche Qualität der Produkte.

Effektivität
Korad* ist im Vergleich zu anderen Verfahren eine Kunststoffoberfläche gegen die schädliche Wirkung der UV-Strahlung zu schützen, eine kostengünstige und effektive Lösung:
 
Flächenertrag unterschiedlicher Korad* Versionen:
Der Flächenertrag von Korad* oder Acryloy* Folien beträgt bei einer 75µ Folie ca. 10,50 m²/kg und bei einer 150µ Folie ca. 5,25 m²/ kg. - Der tatsächliche Flächenertrag ist allerdings eine Funktion des spezifischen Gewichtes. Das spezifische Gewicht einer bestimmten Folie oder Farbvariante hängt dabei wiederum vom spezifischen Gewicht des verwendeten Pigmentsystems oder Mattierungsmittels ab.
Korad* Typ:
05001 - Klar hochglänzend
05701 - Klar matt
55000 - Schwarz glänzend
55600 - Schwarz matt
65000 - Weiß
65004 - Perlweiß
55001 - Perlgrau
75µ Stärke:
11,47 m²
10,65 m²
11,47 m²
11,47 m²
10,03 m²
10,45 m²
10,85 m²
150µ Stärke:
5,73 m²
4,92 m²
5,73 m²
5,73 m²
5,02 m²
5,12 m²
5,34 m²
Effektivität ( im Vergleich zum Coextrusionsverfahren ):
Korad* und Acryloy* Oberflächen sind in den meisten Fällen eine kostengünstigere Lösung als der Schutz eines nicht UV-stabilen Substrates mit einer Schicht aus einem UV-stabilem- und gleichzeitig UV-absobierendem- oder reflektierendem Kunststoff.
Bereits eine 75µ Korad* oder Acryloy* Folie stellt einen wirksamen UV-Schutz für Kunststoffplatten mit einer Stärke zwischen 1,6 mm und 15 mm sicher her, während eine Coex-Schicht nach den allgemeinen Empfehlungen bis 20 % der Gesamtdicke ausmacht.
 
Kalkulationsprinzip:
Korad*-Dicke x Korad*-Preis Plus Substrat-Dicke x Substrat-Preis
 
Gegenüber
Coex-Dicke x Coex-Preis Plus Substrat-Dicke x Substrat-Preis
 
Beispiel für eine ca. 10 mm Platte:
Korad*: 0,075mm x 20,00 €/kg Plus 9,925mm x 1,80 €/kg = 19,36 €/Einheit
 
Gegenüber
Coextrusion: 2mm x 3,50 €/kg Plus 8mm x 1,80 €/kg = 21,40 €/Einheit
Dieses Beispiel zeigt einen ca. 10 % Preisvorteil bei Verwendung einer weißen Korad* Folie auf ABS, gegeüber einer Coex-Platte aus ABS mit UV-Schutzauflage aus weiß pigmentiertem ASA.

Dazu kommen rechenbare Vorteile wie:

* Kaum Abfall beim Anfahren der Produktion
Die Korad* Folie wird in das erste Abzugswalzenpaar eingeführt, sobald die Folie, Platte oder das Profil die gewünschte Stärke hat und Sie erhalten bereits nach 1-2 produzierten Metern ein verkaufsfähiges Produkt. - Vergleichen Sie das mit dem Abfall der entsteht, bis im Coex-Verfahren die beiden Schichtstärken ausbalanciert sind.
* Kleine Produktionsläufe sind machbar
Benötigen Sie nur eine kleine Menge in einer bestimmten Farbe, so können Sie ohne Unterbrechung innerhalb kurzer Zeit einen Farbwechsel durchführen. - Wechseln Sie einfach auf eine andere Korad* Farbe.
Korad* ist bereits bei 75µ vollständig opak, so daß ein Farbwechsel von z.B. Schwarz über Weiß zu Schwarz möglich ist, ohne die Farbe des Substrates anpassen zu müssen und das praktisch ohne Abfall zu generieren.
* Keine Reinigung einer Coextrusionsanlage
Durch die praktisch vollständige Opazität der Korad* und Acryloy Folien ist nicht nur ein Wechsel der Farbe ohne Extruderreinigung möglich, sondern es braucht auch auf die Farbkostanz des Substrates praktisch keine Rücksicht genommen werden. - Sie erreichen eine deutliche Verbesserung Ihrer Produktivität.
* Keine Farbeinstellung in Ihrem Haus nötig
Wenn Sie eingefärbte Versionen verwenden, so übernimmt Korad* für Sie die Einfärbung und die Kontrolle der Farbqualität und -konstanz.
* Keine "Glanzstellen" mehr auf eigentlich matten Platten / Profilen
Wenn Sie eine matte Korad* Version verwenden, vermeiden Sie Glanzstellen auf Ihrem Produkt, die durch heiße Stellen auf den "Polishing Rolls" entstehen können und produzieren ohne Abfall in guter und gleichbleibender Qualität.
Verarbeitung

Verarbeitung / Laminierung von Korad*:



Korad* und Acryloy* Folien gehen eine permanente, unlösbare Verbindung mit dem extrudierten Material ( z.B. ABS, PVC, HIPS, PMMA, PC, ) ein. Gemeinsam passieren das heiße Extrudat und die Korad* Folie die "Polishing" oder Prägewalzen, während des Extrusionsprozesses. - Allein durch die Temperatur des Substrates und durch den Druck der Walzen kommte es zu einem perfekten Verbund. Kleber oder weitere Vorbehandlungen sind nicht erforderlich.
Die optimalen Laminierbedingungen hängen vom Substrat, der Plattendicke und vom verwendeten Equipment ab. - Eine perfekte Verbindung der Folie zu einer eher weichen Platte, verlangt nach einer höheren Temperatur des extrudierten Kunststoffs und der "Polishing Rolls", als z.B. bei der Laminierung mit einer geprägten Struktur.
Für die meisten Substrate gilt, daß die Korad* Oberfläche keinen wesentlichen Einfluß auf die physikalischen Eigenschaften der gefertigten Platten nimmt.
Korad* und Acryloy* verbessern aber auf jeden Fall die Qualität und das Erscheinungsbild der Oberfläche und natürlich die Witterungsstabilität der produzierten Platten, Profile oder Folien !!
Bei anschließend Vacuumverformten Bauteilen ist unbedingt darauf zu achten, dass nach dem Tiefziehprozess in allen Bereichen des Bauteils noch eine Mindeststärke der Korad* oder Acryloy* Folie von wenigstens 45µ vorhanden ist. - Diese Dicke ist erforderlich um eine, für den beabsichtigten UV-Schutz, ausreichende Konzentration des UV-Screeners im Folienquerschnitt zu gewährleisten.

* Bitte beachten Sie bei der Laminierung außerdem:

1.) Achten Sie darauf, daß die Folie unter ausreichender Zugspannung steht. - Ohne genügende Spannung kann die Spreizrolle nicht korrekt arbeiten, was zur Faltenbildung bei der Laminierung führen kann.
2.) Die Kontaktzeit der Korad* und Acryloy* Folien mit der Walze soll so kurz wie möglich sein. - Deshalb soll die Folie, wie im oberen Bild gezeigt , in einem Winkel < 45° zugeführt werden. Lange Kontaktzeiten der Folie mit der beheizten Rolle initieren Schwindung der Folie, was zur Blasen- oder Faltenbildung auf dem Extrudat führen kann.
3.) Die Verwendung einer gut funktionierenden Spreizrolle ist wichtig und sorgt für eine gute Flachlage der Folie auf dem Substrat. - Empfehlungen gibt Ihnen außerdem der Rollenlieferant.
4.) Die Strecke, die die Folie ohne Unterstützung von Rollen läuft sollte ebenfalls klein gehalten werden. - Das hilft die schon beschrieben Zugspannung aufrecht zu halten und sorgt für Knitter- und faltenfreie Verarbeitung.
5.) Für eine einwandfreie Qualität des Endproduktes ist natürlich auch eine gute Kontrolle der Stärke des Extrudates unerlässlich. - Große Dickenschwankungen im Extrudat können ebenfalls zur Faltenbildung und anderen Oberflächenfehlern führen.
UV-Schutz

Der UV-Schutz:

Die elektromagnetische Strahlung wird im Allgemeinen in 7 Bereiche aufgeteilt, so wie es die nebenstehende Abbildung zeigt.
Das Bild zeigt außerdem den Wellenlängenbereich, von sichtbarem- und UV-Licht, der von der Sonne abgestrahlt auf die Erde tifft.
Die kürzeste Wellenlänge im Sonnenlicht zeigt die UV-Strahlung, die herunter bis zu Wellenlänge von 295 Nanometern reicht. Die Erdatmosphäre filtert bereits die kürzesten Wellenlängen heraus und damit bereits einen Großteil der UV-Strahlung. Wenn auch somit die UV-Strahlung, die auf die Erde trifft nur noch circa 5 % des Sonnenlichtes ausmacht, so ist sie doch hauptsächlich für alle Schäden verantwortlich, die das Licht an Kunststoffen verursacht.
Die Quantentheorie besagt dass, im Unterschied zu anderen Energieformen, das Licht uns in Form einzelner Partikel, die Photonen genannt werden, erreicht. Diese Photonen wirken wie kleine Projektile, die mit Lichtgeschwindigkeit auftreffen. Die "Größe" dieser Photonen ist umgekehrt proportional zur Wellenlänge. - Je kürzer also die Wellenlänge, je größer das Photon.
Photochemische Reaktionen werden durch ein einzelnes Photon, welches mit einem einzelnen Elektron kollidiert, verursacht. Wen das Photon groß genug ist, (z.B. mehr Energie mitbringt als die organischen Bindungskräfte) so wird das Elektron herausgeschossen und es kommt zu einer Reaktion. Ist das Photon nicht groß genug, wird die Energie aus einer Kollision absorbiert / abgeleitet und es kommt zu keiner Reaktion. Somit gibt es für jede chemische Bindung einen kritischen Grenzwert für die Größe von Photonen und damit also für die Wellenlänge des Lichtes, die eine Raktion auslösen.
Kurzwelligeres Licht, unterhalb des Wellenlängen Grenzwertes, bricht also chemische Bindungen auf, Wellenlängen die darüber liegen aber nicht.

* Korad und seine "Screening"-Eigenschaften für UV- und sichtbares Licht:

Um zu beurteilen, wie Korad* und Acryloy* Folien nicht UV-stabile Kunststoffe schützen, kann man sich die jeweilige Durchlässigkeit in Prozent, über die verschiedenen Wellen- längen anschauen.

Im besonders kritischen Bereich, zwischen 295 und 370 Nanometern, lassen weder die transparenten noch die opaken Korad* Versionen die UV-Strahlung durch. Man könnte sagen, daß dieser "Screening"-Effekt analog zu einer Lotion funktioniert, die man sich im Sommer auf die Haut aufträgt.
Die klaren Korad* Versionen sind also mit einer "transparenten Lotion" zu Vergleichen, bei der man die Haut noch sieht, aber dennoch einen Schutzfilm aufgetragen hat. - Die opaken Korad* Versionen verhalten sich so, wie eine Zinkoxidpaste und lassen weder UV- noch sichtbares Licht durch.
Korad* und Acryloy* machen Ihr Produkt "Fit for Outdoor", verlängern die Lebensdauer einer Anwendung und verbessern die Reputation Ihrer Produkte. - Testen Sie Korad* und Acrylloy* !
Chemiekalienbeständigkeit

Farbechtheit, Fleck- und Chemikalienbeständigkeit:

Medium:
Haushaltsreiniger ( Ammoniak haltig )
Zitronensäure ( 10 % )
Kaffee
Tee
Senf
Olivenöl
Naphta
Alkohol ( 99 % )
Natronlauge
Rübensaft
Traubensaft
Butter
Wasserstoffperoxid ( 10 % )
Wachsmalkreide
Salzsäure
Methylalkohol
* Getestet im Einklang mit NEMA LD-1-2.05
Lösemittel:
Ethylalkohol ( 10 % )
Iso-Oktan
Benzin
JP4-Flugbenzin
Motoröl ( SAE-30 )
Ethylacetat
Toluol
Schwefelsäure ( 30 % )
Salpetersäure
* Getestet nach ASTM D-543, 7 Tage bei 23°C
Effekt:
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
leichte Veränderung
leichte Veränderung
starke Veränderung
Quellung
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
keine Veränderung
Aufgelöst
Aufgelöst
keine Veränderung
keine Veränderung
Foliendekore

Decoratives
Alexandrite Amethyst Athena A009 Atlantis Gold Beige Parchment
Beige Travertine Blue-Gray Parthn Bone Travertine Breccia Taupe M Canyon Rock Amber
Canyon Rock Fossil Canyon Rock Sandal Canyon Rock Shale Celestial Marble Clay Breccia
Clouded Ebony Coral Granite Crackel Dover White Limestone Earth Parchment
Goldrush Granite B Gray Amherst Gray Granite 2-2015-099 Gray Granite 4-2015-059
Gray Granite 4-2015-578 Grey Bombay Jade Jasper Moonstruck
Noce Pearl Porto C Raw Linen Rock Creek 2
Rose Breccia Sierra Granite Marble Silver Ash Silver Celestial Slade Limestone
Slate Breccia Smokey Quartz Sunset Parchment Sunstone Taube Granit
     
Taube Limestone Teton      

Effects
Aluminium Brsh_ Strk_- Aluminium Brsh_ Strk_ Copper Brushed Aluminium Carbon
Real Tree Red Swirl Silver Block Silver Carbon Fiber Silver Swirl
       
Striation        

Woodgrains

Alfa Chestnut Amber Barley Bonanza Oak Brasil Cherry No 7
Brazilian Parque Cardinal Rosewood Cherry Ash Cobbler Cherry Dark Cherry
Dark Honey Oak Dark Oak Forest Maple Golden Maple Golden Oak
Hazelnut Honey Maple Hot Rod Oak Jackson Pecan Joliet Maple
Knotty Alder Medinah Cherry Merit Oak Millennium Walnut Moonlight Teak
Natural Hickory Natural Oak Nautical Teak Newtown Birch Oregon Oak
Pecan R03R Pine Ramin Mahogany Rocky Mountain Oak Saddle
Saratoga Oak Sierra Sunridge oak Vernon Maple Vintage Oak
     
Walnut Burl Wendy Oak      

Standardfarben

Produktbezeichnung

 

Farbe

 

GardnerMessung

         
Korad* 65000   Cremeweiß   55+
         
Korad* 65037   Reinweiß   45+
         
Korad* 55000   Schwarz - Hochglänzend   75+
         
Korad* 55600   Schwarz - Matt   15 - 20
         












 

 

Mindestbestellgröße für Korad* in Farben:

Die Mindestabnahme für farbige Korad* Versionen beträgt nur 360 kg. - Diese Menge erlaubt die Fertigung von ca. 3.750 m² bei Verwendung einer 75 µ Folie.

Kosten für eine Farbnachstellung ?

Für die Nachstellung der Farbe oder des Glanzgrades, den Sie für Ihr Projekt benötigen, werden keine Extrakosten berechnet. - Die typische Lieferzeit für ein Muster oder eine erste Lieferung beträgt i.d.R. 6-8 Wochen.