Häufig gestellte Fragen


Gibt es Korad*-Standardfarben ?
Ja, bitte entnehmen Sie die Details der Produktübersicht.

Wie sind die typischen Eigenschaften der Korad* Folie ?
Eine Übersicht der typischen Korad* Eigenschaften finden Sie im Menü: "Datenblätter & MSDS"

Mit wem kann ich über bedruckte Korad* Versionen sprechen und wo kann ich sie beziehen ?
Bitte sprechen Sie zunächst mit dem Team von ASP Plastics. Sie erreichen uns über: info@asp-plastics.com.
 


Ist Korad* mit anderen, modifizierten Acrylaten vergleichbar ?
Nein, andere modifizierte Acrylate bestehen aus physikalisch, oder flüssig gemischten Einzelkomponenten.

Haben sich die Bestandteile, die Zusammenstzung oder die Polymerisation von Korad* seit 1966 verändert ?
Nein ! - Deshalb ist die Leistungsfähigkeit von Korad* so konstant. - Und das bereits seit 40 Jahren !

Sind in Korad* irgendwelche Weichmacher oder Schmiermittel eingearbeitet ?
Nein, Korad* erhält seine Eigenschaften ausschließlich in der Polymerisation. Durch seine einzigartige Zusammensetzung und Struktur sind solche Additive nicht notwendig.

Verlangt die Korad* Folie selbst nach einer UV-Stabilisierung ?
Nein, Korad* ist ein 100 % Acrylpolymer und somit von den Auswirkungen der UV-Strahlung nicht betroffen.
 

Welche Bestandteile werden Korad* zugegeben, um klare und transparente Folientypen zu produzieren ?
In klare und transparente Korad* Typen werden UV-Absorber und Antioxidantien eingearbeitet. - Der UV-Absorber schützt das Substrat unterhalb der Korad* Folie nach der Laminierung, die Antioxidantien schützen ihn während der Herstellung der Folie. Der verwendete UV-Absorber ist Benzotriazol, der den besten UV-Schutz über einen großen Bereich des Spektrums des Sonnenlichtes gewährleistet.

Welche Bestandteile werden zugefügt um farbige Korad* Folien herzustellen ?
Hochglänzende und Matte Farben der Korad* Folie wergen durch Zugabe anorganischer Pigmente erreicht. - Die ausgewählten Pigmente haben ihre Farbstabilität in Anstrichen und Acrylpolymeren seit mehr als 40 Jahren unter Beweis gestellt. Alle Farbrezepturen werden aus einer feststehenden Palette von Pigmenten hergestellt.

Sind eingefärbten Korad* Folien UV-Absorber zugefügt ?
Nein, das UV-Screening wird durch die enorm hohe Pigmentkonzentration erreicht. Zusätzlich wird das Substrat so auch gegen das sichtbare Licht geschützt. Eingefärbte Korad* Folien weisen eine sehr hohe Opazität auf mit einer typischen Kontrastrate von > 97 %.

Welche Bestandteile werden zugefügt um matte Korad* Folien herzustellen ?
Es werden Mikropulver von anorganischen oder organischen Materialien verwendet, wie z.B. Silika und/oder vernetzte Acrylpolymere. So wird die matte Erscheinung innerhalb der Folie hergestellt und später nicht durch Verfahren wie das Tiefziehen, das Verrecken oder Aufheizen negativ beeinflusst.
Für farbige und transparente Korad* Folien werden die gleichen Mikropulver verwendet.

Welche klaren Folientypen bietet Spartech PEP an ?
Standardmäßig werden 4 klare, und/oder transparente Typen angeboten: 2 klare, hochglänzende Versionen (Korad* 05001 und 05005) sowie 2 matte Versionen (Korad* 05701 und 05805)
Alle 4 Typen bieten ein UV-Schutz des darunter liegenden Substrates. - Die Typen Korad* 05005 und 05805 zeigen eine verbesserte Beständigkeit gegen Weißbruch und Wasserkontakt
haben aber auch einen höheren Preis.

In welcher Form wird Korad* geliefert ?
Korad* steht nur als Folie zur Verfügung.

Kann Korad* "repariert" werden ?
Ja, informieren Sie sich bitte im Menüpunkt "Handhabung und Pflege".

Kann Korad* gereinigt oder poliert werden ?
Ja, bitte informieren Sie sich im Menüpunkt "Handhabung und Pflege".

Wie wird die hohe Qualität der Korad* Folie überwacht ?
Das Rohpolymer und die anderen notwendigen Bestandteile werden in großen Mengen gemischt und vor der Compoundierung intensiv homogenisiert. - Die Folienstärke wird durch eine kontinuierlich schwingende Blasfoliendüse und einen rotierenden Luftring kontrolliert. - "Online" werden kontinuierlich statistische Qualitätskontrollmechanismen durchgeführt, die Dicke, Farbe, Lichtdurchlässigkeit und Glanzgrad überwachen.

Wie sind die Standardbreiten in denen Korad* geliefert wird ?
Standardmäßig wird Korad* Folie in Breiten von ca. 1.270 mm,
1.370 mm und 1.500 mm geliefert. - Um die Anforderungen unserer Kunden zu treffen, kann die Korad* Folie in Breiten zwischen 50 mm und 3.000 mm konfektioniert werden. Für die Konfektionierung kann ein Preisaufschlag erhoben werden, oder bei farbigen Versionen auch eine geforderte Mindestabnahme zum Tragen kommen.

Wie ist die Standard-Dicke der Korad* Folie ?
Normalerweise wird Korad* in den Stärken 50µ, 75µ und 150µ geliefert. - Andere Stärken sind auf Anfrage erhältlich und werden zumeist vom beabsichtigten Einsatzzweck bestimmt.

Wie hoch ist der Flächenertrag / kg bei Korad* Folie ?
Bitte informieren Sie sich im Menüpunkt "Effektivität".

Welche Stärke muß die Korad* Folie mindestens haben, um die Schutzfunktion zu übernehmen ?
40µ. - Um die volle Schutzfunktion des UV-Absorbers in Korad* auszunutzen, muß diese Mindeststärke auch nach dem Tiefziehen vorhanden sein. - Deshalb kann, abhängig von der "Tiefziehrate", eine höhere Ausgangsstärke notwendig sein.

Wie wird die Korad* Folie angewendet ?
Korad* wird immer auf ein Substrat auflaminiert. Dabei gewährleistet das Substrat die strukturelle Festigkeit und die Eigenschaften des Laminates. - Geeignete Substrate sind z.B.:
ABS, HIPS, PVC, PC, PC/ABS, PMMA, ASA, Melamin, UP-Harze und Polyurethan.

Welche Techniken werden für die Verwendung von Korad* empfohlen ?
Korad* wird üblicherweise kontinuierlich während der Plattenextrusion zugeführt. (siehe auch Menüpunkt: "Verarbeitung"). Sehr gut funktioniert auch der diskontinuierliche Prozess in einer Plattenpresse. - Hierbei ist ein geignetes Trennpapier oder eine Trennfolie notwendig, um das Kleben der Korad* Folie an der Plattenoberfläche zu verhindern. Ausserdem wurde Korad* bereits erfolgreich im Reaktionsguß- prozess auf UP-Harz und Polyurethan aufgebracht.

Wie funktioniert die Laminierung von Korad* ?
Korad* wird mit der Kunststoffplatte /-folie permanent verbunden indem das heiße Substrat, zusammen mit der Folie durch die Polishing oder Prägewalzen des Extrusionsprozesses geführt werden. Die unlösbare Verbindung wird dabei durch die Temperatur und den Druck der Walzen erreicht. Die Verwendung von Klebern ist nicht notwendig ! - Um eine optimale Haftung bei glatten Oberflächen zu erreichen ist eine etwas höhere Temperatur des verwendeten Polymers und der Walzen notwendig, als bei strukturierten Oberflächen.

Wie wird die Laminierung technisch durchgeführt ?
Die Korad* Folie muß in Extrusionsrichtung und vor Allem auch quer dazu unbedingt unter Spannung gehalten werden, um ein faltenfreies Aufbringen auf die Folie / Platte zu gewährleisten. - Der Kontakt mit der Laminierwalze sollte klein gehalten werden, da je länger der Kontakt mit der Laminierwalze ist, die Korad* Folie zum Schwinden angeregt wird und dies kann die Bildung von Falten und Blasen zur Folge haben.
Ein Winkel von < 45° bei der Zuführung hat sich als sehr gut erwiesen. (siehe auch Menüpunkt: "Verarbeitung")

Können Teile mit einer Korad* Oberfläche nachträglich lackiert oder beschichtet werden ?
Ja, absolut. - Dabei ist i.d.R. kein Primer notwendig. Schon eine gründliche Reinigung ergibt eine lackierfähige Oberfläche, da Korad* selbst ein hervorragender "Primer" ist. Wie immer soll der zu verwendende Lack an einer unauffälligen Stelle oder an einem Musterstück getestet werden. Viele wasserbasierende oder auch Lösemittelhaltige Lack- oder Beschichtungssysteme funktionieren sehr gut.

Können Bauteile mit Korad* Oberfläche rezykliert werden ?
Ja, unbedingt ! - Rezyklat mit Anteilen aus Korad* wird erfolgreich in der Verarbeitung von ABS, HIPS, PVC und PMMA verwendet. Im Allgemeinen ist der anfallende Abfall im vollen Umfang und in der gleichen Konzentration wiederverwertbar, wie solcher ohne Korad* Anteile.